SOZIALPLANUNG

 

Durch die Verzahnung stadtplanerischer und stadtsoziologischer Untersuchungen vermeidet das Büro das häufige „Nebeneinander” von Stadt- und Sozialplanung. Angeboten werden Sozialstudien u.a. zur Vorbereitung bzw. Wirkungsanalyse von Sanierungsvorhaben.

Indem Haushaltsbefragungen mit statistischen Analysen, Prognosen, systematischen Beobachtungen und Expertengesprächen verbunden werden, entstehen anstelle der gängigen „Befragungs-Soziologie” begründete Milieustudien und Bedarfsabschätzungen als Entscheidungsgrundlage für Städte und Wohnungsunternehmen.

Für Wohnungsunternehmen werden spezielle Sekundäranalysen und Mieterbefragungen erstellt, die eine Abschätzung des Wohnraumbedarfs ermöglichen und Grundlagen für die strategische Portfolioentwicklung bieten.

Als Instrument zur ganzheitlichen Untersuchung des sozialen und demographischen Wandels bietet das Büro Gemeinwesenentwicklungsplanungen an. Die integrierten Entwicklungskonzepte beinhalten handlungsleitende Prinzipien für die Stadt als Ganzes sowie Maßnahmen für jeden einzelnen Stadtteil.

Konzepte für die Stadt als Ganzes

  • Die Gemeinwesenentwicklungsplanung für Berlin-Lichtenberg gibt eine Orientierung für den sehr heterogenen Bezirk mit 255.000 Einwohnern. Sie beschäftigte sich mit der Zukunft von 818 Gemeinwesenangeboten und schloss eine umfassende Befragung von gemeinnützigen Trägern sowie eine große Fachkonferenz ein.

  • Die Gemeinwesenstudie für die Stadt Cottbus schlug Veränderungen der Angebotsstruktur angesichts der Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur und des Rückbaus in randstädtischen Wohngebieten vor.

  • Die Stadt Luckenwalde war Teilnehmer des Stadtentwicklungsprogramms URBAN II. Ein Entwicklungsschwerpunkt ist, die Identifikation der Bewohner mit ihrer Stadt zu stärken. Das Büro erarbeitete eine sozialwissenschaftliche Wirkungsanalyse auf Basis von Experteninterviews und repräsentativen Befragungen.

  • Für die Stadt Sömmerda erstellte das Büro eine Längsschnittstudie, die Ergebnisse einer Befragung im Jahr 1978 mit heutigen Befunden verglich. Im Fokus standen dabei Fragen des Heimischfühlens, zur Wahrnehmung des Stadtbilds, zur Einschätzung der verschiedenen Wohnmilieus der Stadt sowie zur Einschätzung der Stadterneuerung seit 1990.

  • Für die Kreisstadt Beeskow wurde eine Kommunale Sozialplanung erarbeitet, die Entscheidungsorientierungen für die Gestaltung der kommunalen Daseinsfürsorge vor dem Hintergrund des anhaltenden demographischen Wandels bietet. Im Rahmen der Planung erfolgten eine Bürgerbefragung sowie eine Befragung gemeinnütziger Träger.

Sozialstudien für Stadtteile

Sozialstudien zur Vorbereitung bzw. Wirkungsanalyse von Programmen der Städtebauförderung (Stadterneuerung, Stadtumbau, Soziale Stadt) wurden vom Büro u.a. für folgende Stadtteile erstellt:

  • Sanierungsgebiet Cottbus Innenstadt
  • Wohngebiet "Fritz Heckert" in Chemnitz
  • Wohngebiet Neuberesinchen in Frankfurt/Oder
  • Sanierungsgebiet Stadtmitte in Zeitz
  • Wohngebiet Sachsendorf-Madlow in Cottbus
  • Wohngebiet Neu Olvenstedt in Magdeburg
  • Wohngebiet Brandenburgisches Viertel in Eberswalde

Handlungskonzepte Soziale Stadt
Zur Vorbereitung der Programmumsetzung "Soziale Stadt" erarbeitete das Büro Integrierte Handlungskonzepte für folgende Gebiete:

  • Sachsendorf-Madlow in Cottbus
  • Westliche Innenstadt in Senftenberg
  • Stadtfeld in Wernigerode
  • Süplinger Berg und Rolandgebiet in Haldensleben


 
"Auf dem Weg zur Bürgerkommune" - Gemeinwesenentwicklungsplanung für Berlin-Lichtenberg

"Wahrnehmung der Stadterneuerung aus Bewohnersicht" - Längsschnittstudie für Sömmerda