STADTFORSCHUNG

 

Zum Selbstverständnis des Büros gehört die Verbindung von Stadtplanung und -forschung. Das Büro ist an nationalen und internationalen Forschungsprojekten beteiligt. Auftraggeber waren u.a.
  • Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen
  • Kompetenzzentrum Großsiedlungen
  • Internationale Bauausstellung IBA Fürst-Pückler-Land Niederlausitz

Beispiele

Prinzipien für den Bau neuer Wohnsiedlungen

Angesichts der großen Herausforderungen beim Bau neuer Wohnungen hat das Büro im Auftrag des Kompetenzzentrums Großsiedlungen für den BBU die Erfahrungen beim Bau der großen Wohnsiedlungen des 20.Jahrhunderts ausgewertet und Prinzipien für den Bau heutiger, neuer Wohnsiedlungen aufgestellt. Die Studie enthält u.a. einen Blick auf die Siedlungen des 20. Jahrhunderts und des aktuellen Siedlungsbaus sowie daraus ableitbarer Prinzipien für den Bau heutiger Wohnsiedlungen.

Vernetzte Bürgerschaft

Im Rahmen des MORO-Projektes „Vernetzte Bürgerschaft“ berät das Büro den Aufbaus eines Regionalmanagements für Bürgerdienste in der Region „Spreewalddreick“ (Lübbenau, Vetschau, Calau) beauftragt.

Gute Beispiele der städtebaulichen Lärmminderung

In der im Auftrag des BBSR erstellten Studie wurden städtebauliche Lösungen für Quartiere und Gebäude zur Lärmminderung untersucht und publiziert. Ein Schwerpunkt lag bei übertragbaren städtebaulichen Lösungen an Trassen des Straßen- und Schienenverkehrs.

Stadtquartiere im Umbruch

Das ExWoSt-Forschungsfeld untersuchte Strategien zur Anpassung der sozialen und technischen Infrastruktur sowie zum Umgang mit nicht mehr benötigten Einrichtungen und Flächen in schrumpfenden regionen. Das Büro betreute zusammen mit dem Lehrstuhl Stadttechnik der BTU Cottbus-Senftenberg das Modellvorhaben „Quartier Gotthold-Schwela-Straße - Der Stadtrand in der Transformation“.

Zwischennutzung und neue Freiflächen – städtische Lebensräume der Zukunft

Die in dieser Studie im Auftrag des BBSR vorgestellten Vorhaben der Renaturierung bzw. Zwischennutzung von Rückbau- und sonstigen Freiflächen zeigen, dass ein Qualitätsgewinn der Stadtstrukturen durch ein „Mehr“ an Freiräumen möglich ist.

Landschaften verwandeln - Empfehlungen am Beispiel dreier industriell gestörter Landschaften in Europa

In dem durch INTERREG III B CADSES geförderten italienisch-polnisch-deutschen Projekt zur „Restrukturierung von Kulturlandschaften - REKULA“ wurden Erfahrungen im Umgang mit industriell gestörten Landschaften untersucht und in einem Handbuch zusammenfassend dargestellt.

Stabilisierung und Weiterentwicklung von Großsiedlungen

Das Büro wertete in dem durch INTERREG geförderten Projekt "LHASA – large housing areas stabilization action" zur nachhaltigen Stabilisierung von Großwohnsiedlungen in Mittel und Ostmitteleuropa im Auftrag des Berliner "Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V." die deutschen Erfahrungen bei der Weiterentwicklung großer Wohnsiedlungen aus.

Sozialverträglicher Rückbau von industriell gefertigten Gebäuden des komplexen Wohnungsbaus der neuen Länder

Aufbauend auf der Begleitung und Auswertung ausgewählter Rückbauvorhaben wurden Leitfäden erarbeitet, die es sowohl Kommunen als auch Wohnungsunternehmen erleichtern, die Anpassung ihrer Wohnungsbestände an die schrumpfende Nachfrage sozialverträglich zu gestalten. Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Städte der Zukunft

Das ExWoSt-Forschungsfeld untersuchte in Modellstädten die Möglichkeiten und Grenzen ganzheitlicher Strategien für die Durchsetzung nachhaltiger Stadtentwicklungspolitiken. Für die Modellstadt Dessau übernahm das Büro die Mediation und Öffentlichkeitsarbeit.

Überforderte Nachbarschaften

Die gemeinsam mit empirica - Gesellschaft für qualitative Marktforschung im Auftrage des GdW - erarbeitete Studie machte auf soziale Erosionsprozesse in Großsiedlungen aufmerksam.

 

Prinzipien für den Bau neuer Wohnsiedlungen:
Blick auf die Siedlungen des 20. Jahrhunderts und des aktuellen Siedlungsbaus sowie daraus ableitbarer Prinzipien für den Bau heutiger Wohnsiedlungen

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Zwischennutzung und neue Freiflächen - städtische Lebensräume der Zukunft, Forschungsvorhaben innerhalb des Programms "Stadtumbau Ost"

Dessau

Im Rahmen des Forschungsfelds "Städte der Zukunft" übernahm das Büro für die Modellstadt Dessau die Mediation und Öffentlichkeitsarbeit, um den Gesamtprozess zu steuern und publik zu machen.